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Spekulationssteuer auf Aktien

Spekulationssteuer und Abgeltungssteuer - Freibetrag und Höhe berechnen


Willkommen bei Spekulationssteuer und Abgeltungssteuer auf Aktien

Inhaltsverzeichnis - Spekulationssteuer

 

 

Aktien und Spekulationssteuer (bis zum 31.12.2008)

AktienspekulationDurch das Steuerentlastungsgesetz vom 24.03.1999 wurde die Spekulationsfrist für Aktien von ehemals sechs Monaten auf ein Jahr verlängert. Veräußert der Steuerpflichtige die Aktien innerhalb eines Jahres nach Anschaffung, so ist der Spekulationsgewinn nach § 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG einkommenssteuerpflichtig. Für die Fristberechnung ist der Zeitpunkt des Verpflichtungsgeschäfts maßgeblich. Das ist in der Regel der Abschluss des Kaufvertrags.

Aktien und Spekulationssteuer (bis zum 31.12.2008)

Aktien und Abgeltungssteuer (ab dem 1.1.2009)

 

 

Der Spekulationsgewinn bei Aktien ergibt sich aus der Gegenüberstellung von Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und Veräußerungskosten bzw. anderer Werbungskosten und dem Veräußerungserlös (§ 23 Abs. 3 Satz 1 EStG). Siehe Abgeltungssteuer-Rechner

 

Die Freigrenze beträgt 512 Euro, d.h. Gewinne von weniger als 512 EURO sind steuerfrei. Bei Überschreiten dieses Betrages ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig. Jeder Ehegatte kann diese Freigrenze in Anspruch nehmen. Eine Übertragung eventuell nicht ausgeschöpfter Freigrenzen ist nicht möglich. Siehe auch Spekulationssteuer und Aktien bzw. die Ermittlung des Spekulationsgewinns bei Aktien im Fall der Kapitalerhöhungen.

 

Seit dem Jahr 1999 können Verluste eines Jahres in das vorangegangene und die folgenden Jahre rück- bzw. vorgetragen werden. Die Verlustverrechnung mit Spekulationsgewinnen des Vorjahres bzw. der Folgejahre ist erst ab dem Jahr 1999 möglich. Spekulationsverluste aus der Zeit vor 1999 werden nicht berücksichtigt.

 

 

Ab 2001 waren die Spekulationsgewinne nur noch zur Hälfte zu besteuern (Halbeinkünfteverfahren), d. h. Verluste wirken sich ebenfalls nur noch zur Hälfte aus. Verluste vor dem 1.1.2001 konnten aber weiterhin in voller Höhe abgezogen werden.

Top Spekulationssteuer und Aktien

 

Aktien und Abgeltungssteuer (ab dem 1.1.2009)

Die Abgeltungssteuer trifft den Anleger mit zum Teil steuerlichen Mehrbelastungen. Hiernach sind alle Zinsen, Dividenden, Investmenterträge, aber auch alle Spekulationsgewinne von nach 2008 angeschafften Wertpapieren mit einem Steuersatz von 25 Prozent zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer zu versteuern.  Eine Ausnahme betrifft Zertifikate, die nach dem 14.03.2007 angeschafft wurden: Hier sind die Erträge generell zu versteuern, soweit diese Papiere nach dem 30.06.2009 veräußert werden, auch dann, wenn die einjährige Spekulationsfrist beachtet wurde.

 

Spekulationssteuer auf Aktiengewinne ab 2009:

  • das sog. Halbeinkünfteverfahren wurde abgeschafft, d.h. die Gewinne aus Aktienverkäufen werden in vollem Umfang besteuert und nicht mehr nur zur Hälfte.

  • der Abzug von Verlusten aus Aktienverkäufen wird auf Gewinne aus Aktienverkäufen beschränkt, d.h. eine Verlustverrechnung mit anderen Spekulationsgeschäften ist nicht mehr möglich.

  • der Werbungskostenabzug wurde eingeschränkt, d.h. bei Privatanlegern mit fremdfinanzierten Anlageprodukten laufen die gezahlten Zinsen ab 2009 steuerlich ins Leere, da der Abzug tatsächlicher Werbungskosten selbst bei der der gesetzlich neu eingeführten Wahl einer freiwilligen Veranlagung ausgeschlossen wird. -> Werbungskosten Rechner

 

 

Abgeltungssteuer umgehen

Die Spekulationssteuer auf Aktiengewinne kann Ihre (Nachsteuer-)Rendite erheblich verringern. In Zusammenarbeit mit einem Steuerberater gibt es Lösungsmöglichkeiten zur Umstrukturierung Ihres Depots aufzuzeigen. Hierbei geht es um zukunftsweisende Steuerstrategien mit der Möglichkeit des Erhalts einer dauerhaften Steuerfreiheit für alle Erträge, selbst im Erbschaft- oder Schenkungsfall.

 

Ein bewährtes Konzept ist z.B. eine Luxemburger fondsgebundene Lebensversicherung. Der Versicherungsmantel ermöglicht steuerfreie Umschichtungen innerhalb des Depots. Gleichzeitig können die Fonds von einer professionellen Vermögensverwaltung gemanagt werden, so dass Verluste auf ein Minimum reduziert werden (Schwankungen bzw. Volatilität wahlweise von 5 bis 10%) und Renditen von 7 bis 10% p.a. zu erwarten sind und nachgewiesen werden können (auch im Jahr 2008 der Finanzkrise). Näheres dazu erfahren Sie gerne auf Anfrage.



 

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